- Gesundheit im Dialog -

Rhythmisches Gehirnjogging

Tanzen ist die physische Umsetzung von Musik in Bewegung. Das Gehirn koordiniert dabei die Bewegungsabläufe als solche und im Verhältnis zum Rhythmus der Musik. Das klappt meistens nicht auf Anhieb reibungslos, deshalb ist Üben angesagt.

 Der Lohn des Übens ist nicht nur ein harmonischer Bewegungsablauf zum Takt der Musik, es entsteht dadurch ein Trainingseffekt für den Körper. Auch die Freude an der Bewegung und der Kontakt zum Tanzpartner spielen eine wichtige Rolle beim Tanzerleben. Das Gehirn selbst profitiert ebenfalls vom Tanzen: die Körperhaltung, das Gleichgewicht und die Aufmerksamkeit werden geschult, Konzentrations- und Koordinationsfähigkeiten verbessert. Beispielsweise werden die Schrittfolgen beim Tanzen besser behalten und die Vielfalt der Tänze steigt.

Wer selbst musiziert oder singt verbessert laut einer finnischen Studie Arbeitsgedächtnis, Orientierung und Denkleistung und wirkt depressiven Verstimmungen entgegen. Das wird deshalb auch für das Tanzen vermutet, so die AOK-Präventionsexperten.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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