- Gesundheit im Dialog -

Schmeckt’s?!

Wie und ob uns etwas schmeckt, erfahren wir über die Zunge. Die einzelnen Geschmacksvarianten werden in verschiedenen Bereichen der Zunge geschmeckt: vorne, hinten, seitlich und in der Mitte. Dort sitzen auf der Zungenoberfläche sogenannte Papillen und in diesen die eigentlichen Geschmacks- oder Sinneszellen. Wenn Nahrungsbestandteile auf die verschiedenen Bereiche der Zunge treffen, werden über deren Sinneszellen entsprechende Informationen ans Gehirn weitergeleitet, dort wird der Geschmack bewertet. Dabei spielt auch der Geruchssinn eine Rolle.

Die bekannten Haupt-Geschmacksrichtungen sind süß, sauer, salzig, bitter und als fünfte, jüngere Variante umami, das ist ein würziger Geschmack. Am Geschmack haben sich die Menschen schon zu Urzeiten orientiert, um für sie giftige Nahrung auszuschließen. Denn was für den Körper giftig und unverträglich ist, schmeckt oft bitter oder sauer. Süß und salzig schmecken dagegen angenehm. „Mit der Präferenz für süß wird der Mensch sogar geboren. Denn auch die Muttermilch schmeckt leicht süßlich“, sagt AOK-Expertin Vollsen.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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