- Gesundheit im Dialog -

Wissenslücken und Vorurteile

Im „Deutschland-Barometer Depression“ der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutsche Bahn Stiftung gaben 37 Prozent der Deutschen an, dass bei einem Angehörigen oder Bekannten von ihnen schon einmal die Diagnose Depression gestellt wurde. Die Studie habe zum Teil erhebliche Wissenslücken bei den Angehörigen gezeigt: So glaubt jeder dritte Angehörige fälschlicherweise, dass Depression ein Resultat von Charakterschwäche sei, während es bei den Betroffenen 22 Prozent der Befragten sind. Diese Vorurteile und Wissenslücken könnten dazu führen, dass Angehörige die Betroffenen nicht optimal unterstützten. Deshalb sei es wichtig, sich gut über die Erkrankung informieren zu informieren.

Ein Artikel aus der Serie "Gesundheit im Dialog" von der AOK Nordwest und Boyens Medien.

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