Kaffeeduft und „tote Punkte“
Wenn es in der Volkshochschule „Ole Schriewerie“ in Nordhastedt nach Kaffee duftet und selbst gebackene Torten und Kuchen hereingetragen werden, dann ist es wieder so weit. Eine bunte Mischung aus jungen und älteren Familienforschern trifft sich einmal monatlich, um sich auszutauschen. Es geht um die Geschichte Dithmarschens, die Suche nach verschollenen Vorfahren und nicht zuletzt um die Vervollständigung des eigenen Stammbaumes und Überwindung von sogenannten „toten Punkten“ (das Ende einer Ahnenlinie).
In den USA ist es seit Jahren das Hobby Nummer eins und nun finden sich auch in Deutschland immer mehr Menschen, die das Hobby der Ahnenforschung nicht mehr loslässt. In geselliger Runde werden alte Handschriften entziffert, Tipps zur Forschung gegeben und es werden bei fast jedem Treffen spannende Vorträge zu verschiedenen Themen gehalten. Sei es über die Kolonisten, die einst nach Schleswig-Holstein kamen, über die Nutzung alter Zeitungsarchive bis hin zu Computerprogrammen, die bei der Forschung behilflich sein können. Es ist für jeden etwas dabei.
Vieles findet sich heute schon im Internet, aber so manch einer stößt beim Lesen eines Kirchenbucheintrages aus dem 17. Jahrhundert halt doch an seine Grenzen. Hier helfen dann voller Begeisterung die Mitglieder des Arbeitskreises und bei Kaffee und Kuchen sind neue Gesichter in der Runde immer herzlich willkommen. Die Termine sind zu finden unter www.genealogie-dithmarschen.de. Interessierte dürfen einfach vorbei schauen, die Ahnenforscher freuen sich über neue Gesichter.
Kerstin Skirde Alle Artikel von Kerstin Skirde ansehen
Weitere Artikel