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20. Doppelmeisterschaft


St. Michaelisdonn · Gabi Fissenebert · 07.05.2026

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Von links: Jorge und Burkhard Wobig, Heinz Wethje und Jens Haalck.

Was 2007 noch in einem überschaubaren Rahmen startete, hat sich im Verlauf der Jahre zu einem echten Event entwickelt. 68 Teilnehmer hatten sich für die Doppelmeisterschaft im Golfclub Am Donner Kleve in St. Michaelisdonn gemeldet. Leider, so muss man ehrlicherweise erwähnen, waren die Herren mit 26 Paaren wieder einmal in der Überzahl. Nur acht Golferinnen traten als Paar an, vier weitere in einem Mix. Erfreulich waren aber die Bedingungen. Endlich sommerliche Temperaturen, ein von den Greenkeepern hervorragend hergerichteter Platz mit top gemähten Fairways und schnellen Grüns.

Die ersten neun Loch wurden als Scramble gespielt. Also ein entspannter Einstieg mit immer einer zweiten Chance auf ein besseres Ergebnis und vielen taktischen Möglichkeiten. Schwieriger gestaltete sich das Spielen der Bahnen zehn bis 18. Im klassischen Vierer muss der Ball abwechselnd bis ins Loch gespielt werden. Erste taktische Entscheidungen beinhalteten Fragen wie "Wer schlägt an den geraden und wer an den ungeraden Löchern ab?" Viele Paare hatten das in ihrer Turnier-Vorbereitung ausreichend trainiert. Andere machten es von den Ergebnissen des Scrambles und damit der Tagesform abhängig. Wie auch immer. Am Ende konnte es nur einen Sieger geben. Jens Haalck (St. Michaelisdonn) und Heinz Wethje (Brunsbüttel) setzten sich mit 75 Schlägen und damit drei Schlägen weniger als Kai Brandt (Herzhorn) und Torben Paulsen (Süderhastedt) an die Spitze. Vier Paare teilten sich den 3. Platz mit jeweils 79 Schlägen. Alles hervorragende Ergebnisse! Den Nettosieg holte sich Burkhard Wobig mit seinem Sohn Jorge (Wilster) mit einer 46 und damit einem Zwei-Punkte-Vorsprung auf Torsten Rill (Brunsbüttel) und Jörg Hanßen (Brickeln).

Der neue Club-Präsident, Kai Petersen (Burg), nahm gemeinsam mit Geschäftsführerin Martina Wagenknecht (St. Michaelisdonn) die Siegerehrung vor. Zunächst gab es Sachpreise für die Gewinner der Sonderwertungen „Nearest to the Pin“ und „Longest Drive“. Bianca Kranzler (Großenrade) hatte an Bahn drei ihren Abschlag 6,28 Meter neben der Fahne platziert, Jorge Wobig sogar nur 1,56 Meter. Die weitesten Abschläge an Bahn zwei wurden für Susanne Rohwedder (St. Michaelisdonn) und Volker Strunck (Marne) notiert. Die Brutto- und Nettosieger wurden mit Pokalen geehrt.