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40.000 Euro bei der 1. Hopen Open


St. Michaelisdonn · Gabi Fissenebert · 23.07.2026

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Glückliche Gesichter bei der Scheckübergabe.

Laut und bunt sollte es werden. Eine Forderung, die der Hauptgesellschafter, Hans-Helmut Schramm, schon häufiger formuliert hat. Darüber hinaus ließ er Geschäftsführerin Martina Wagenknecht freie Hand, und sie und ihr Team organisierten die 1. Hopen Open in St. Michaelisdonn. Bunt war es am ersten Spieltag. Der Ausschreibung als „John Daly Open“ folgend, spielten 56 Golfer und Golferinnen aus neun Clubs in bunten, zum Teil grellen Outfits ein 9-Loch-Turnier. Die Bruttowertung sicherte sich Meike Bunge (Gut Apeldör) mit zwölf Punkten und der erst 14-jährige Mika Carstens (GC Büsum) mit 15 Punkten. Heike Axer und Michael Tiedemann konnten in der Nettowertung mit 28 und 22 Punkten ihren Heimvorteil nutzen. 

Nach einem Grillbüfett startete der gemütliche Teil mit Livemusik, Cocktails und Tanz. Weiter ging es am Folgetag mit einem Frühstücksbüfett. Danach machten sich 112 Teilnehmer aus insgesamt 16 Clubs (SH, HH, MV, Nds., H und NRW) auf zu ihren Abschlägen. Gespielt wurde ein Texas-Scramble, unterbrochen von zahlreichen festen und mobilen Versorgungsstationen für Snacks und Getränke. Ein besonderer Gag erwartete die Golfer im Wäldchen hinter Bahn 10. Mehrfach stieg dort weißer Rauch auf und einige vermuteten bereits, dass Würstchen auf dem Grill anbrennen. Aber nein! Steffen Habel (Brunsbüttel) jagte noch einmal seinen Zaubertrank durch den „Flux Kompensator“ und versprach: Pipetten-Verköstigung direkt unter die Zunge - die Bälle finden danach alleine den Weg ins Loch.

Am späten Nachmittag folgte auf das gemeinsame Essen die Siegerehrung mit, bei einem Scramble üblich, herausragenden Ergebnissen. 46 Bruttopunkte und 54 Nettopunkte erspielten die Sieger-Flights. An Bahn 2, einem Par 5, wurden sogar zwei Eagle notiert. Das heißt, der Ball wurde mit dem dritten Schlag eingelocht! Mit 16,5 Zentimetern sicherte sich Kai Bunge die Wertung "Nearest to the Gin" und das Bambusfahrrad von „my-boo“. Bei der Tombola ging es um Preise im Wert von knapp 20.000 Euro, wie ein Gartenhaus. Dann bat Hans-Helmut Schramm die Geschäftsführerin der Beratungszentren der Krebsgesellschaft SH, Kirsten Walsemann, und Olli Zeriadtke von „Olli’s Regenbogenhaus“, einem Wohnprojekt für „Gestrandete“ in St. Pauli, auf die Bühne und gab die Spendensumme von 33.320,30 Euro bekannt. Schramm Group und Fairplay Towage Group stockten den Gesamtbetrag auf 40.000 Euro auf. Große Freude bei beiden Organisationen. Die 1. Hopen Open endeten mit einem Katerfrühstück inklusive Katerturnier am Sonntagmorgen - nach einem heftigen Regenschauer. Die 2. Hopen Open sollen 2027 Anfang Juni stattfinden. Viele Clubmitglieder und Gäste haben bereits jetzt ihr Interesse bekundet.