Autorenlesung im Literaturhaus
Das norddeutsche Literatur- und Kulturnetzwerk Textfabrique51 aus Meldorf kann sich über eine Reihe verschiedener Kooperationspartner freuen. Dazu zählen unter anderem der Kunstverein Heide und das Literaturhaus Schleswig-Holstein in Kiel, aber auch der Europa-Literaturkreis Kapfenberg aus der Steiermark (ELKK).
Über ihn hat die Textfabrique51 kulturelle Verbindungen nach Österreich und in den osteuropäischen Raum. Zwei der ELKK-Mitglieder waren kürzlich in Schleswig-Holstein zu Gast. Die beiden Moderatoren der Textfabrique51, Dirk-Uwe Becker und Ellen Balsewitsch-Oldach, nutzten die Gelegenheit, um über den Kunstverein Heide eine Lesung im Literaturhaus SH in Kiel zu organisieren.
Die Gäste aus Österreich, Ruth Barg und Josef Grassmugg, stellten dort die aktuelle Ausgabe des jährlich erscheinenden ELKK-Kulturmagazins "reibeisen" vor. Sie lasen daraus eigene Beiträge und Ruth Barg außerdem Beispiele aus ihren Gedichtbänden.
Die Textfabrique51 hatte ebenfalls eine Neuerscheinung im Gepäck und präsentierte ihre neueste Anthologie „Mein Dorf, meine Stadt, mein Viertel - hier ist mein Herz zu Hause. Lebensorte in Wort und Bild“. „Es ist die rund elfte Anthologie mit norddeutschen und internationalen Autorinnen und Autoren, die wir als Herausgeber betreut haben,“ sagte Ellen Balsewitsch-Oldach, die auch als Verlegerin tätig ist.
Sie stellte das Buch anhand des Vorworts vor. Dirk-Uwe Becker las daraus seine Kurzgeschichte „Ich kam und sah ...“ und Ute Marianne Pfeiffer aus Westensee ihre Betrachtung „Westensee-Impressionen“. Gastleser Ulrich Borchers (Flensburg), aus dem Freundeskreis der Textfabrique51, las aus dem Band „Häppchen zwischen den Gängen“ seine Kurzgeschichte „Wir nannten sie Gastarbeiter“ und aus seinem unveröffentlichten Werk die Kurzgeschichte „Die Mauereidechse“.
Außerdem waren von Ellen Balsewitsch-Oldach und Dirk-Uwe Becker Auszüge aus den Anthologien „Bunt und vielfältig - wie das Leben“ und „Eiderstedter Mosaik“ zu hören. „Es waren großartige Texte und ein rundum gelungener Abend,“ bedankten sich die zuhörenden Gäste und besonders die Vertreterin des Literaturhauses, die den Abend über die Veranstaltung betreut hatte.
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