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Welttag des Buches


Büsum · Meike Linder · 27.04.2026

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Autorin Mona Harry fesselte das junge Publikum.

Vor Kurzem war es in der Schule alles andere als still – denn der „Welttag des Buches 2026“ verwandelte Klassenzimmer und Bibliothek in eine lebendige Bühne für Geschichten, Kreativität und jede Menge Fantasie. Seit 1995 erinnert dieser besondere Tag weltweit an die Bedeutung des Buches – als Quelle von Wissen, Inspiration und gemeinschaftlichem Erleben.

Bücher sind weit mehr als bedrucktes Papier: Sie öffnen Türen zu neuen Welten, fördern Bildung und verbinden Menschen über Generationen und Kulturen hinweg. Eine Welt ohne Bücher? Kaum vorstellbar. Umso wichtiger ist es, die Lesekultur aktiv zu stärken – gerade bei den Jüngsten.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr für die zweiten und dritten Klassen der Büsumer Grundschule bildeten zwei mitreißende Lesungen, die in Kooperation zwischen der Schule am Meer und der Bibliothek am Meer Büsum bei den Kindern für leuchtende Augen sorgten.

Zu Gast war die Autorin, Poetry-Slamerin und Illustratorin Mona Harry, die ihr junges Publikum mit auf eine außergewöhnliche Reise nahm. Im Mittelpunkt standen nicht nur ihre eigenen Texte, sondern vor allem die gemeinsame kreative Arbeit: Zusammen mit den Kindern erfand sie skurrile neue Tierarten und entwickelte daraus fantasievolle Kurzgedichte.

Mit viel Gespür stellte sie Fragen, die die Vorstellungskraft der jungen Dichter beflügelten. So entstand etwa der „Buhahu“ – ein kurioses Wesen mit Hasenohren, Katzenschwanz und Hühnerschnabel. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt, und jede Idee fand ihren Platz.

Den krönenden Abschluss bildete eine kreative Zeichenrunde: Die Schüler entwarfen ihre eigenen Fantasietiere, gaben ihnen Namen und brachten sie mit Stift und Papier zum Leben. Ein Meer aus Ideen entstand – bunt, wild und einzigartig.

Der Welttag des Buches zeigte einmal mehr: Geschichten bewegen, Bücher verbinden – und Fantasie kennt keine Grenzen.