Kumbartzky zum Botschafter des Netzwerks Patientenkompetenz „Stark gegen den Krebs“ ernannt
Bei der Veranstaltung „Grillen mit Neocorus“ des Fördervereins Kulturwarft e.V. auf dem Neocorus-Platz, einem Tag zu Ehren des Dithmarscher Chronisten, wurde vom Künstler Jens Rusch aus Brunsbüttel Oliver Kumbartzky die Ehre eines Botschafters angetragen.
Der ehemalige Landtagsabgeordnete hatte mit Rusch zusammen die Wattolümpiade in Brunsbüttel ins Leben gerufen. Der Erlös wurde ständig zur Behandlung an Krebspatienten gespendet. Als Nachfolgeveranstaltung wurde von Rusch nicht weniger als das „Wacken Open Air“ gewonnen, das von Holger Hübner gegründet wurde. Für die Charity-Aktion mit Künstler Jens Rusch wurde ein Kunstdruck aufgelegt, welches von Rusch und Pastor i.R. Dr. Dieter Stein signiert wurde. Stein hatte für die Bronzestatue von Neocorus Modell gesessen. Der Erlös aus dem Verkauf der Kunstdrucke ging je zur Hälfte an die Kulturwarft und an die Folgeorganisation des Wattolümpiade-Vereins, an das Netzwerk Patientenkompetenz.
Zusammen mit seinen Freunden vom „Wattikan“ erwirtschaftete er mit seiner Wattolümpiade weit über 700.000 Euro. Wichtiger Motor bei dieser segensreichen Aktion für Krebsbetroffene war sein Freund und jetziger Bürgermeister von Büsum, Oliver Kumbartzky.Während der Corona-Pandemie spendete er 52 Tablets im Wert von über 13.000 Euro für Hospize und Palliativstationen, die es Sterbenden ermöglichten, durch bloße Berührung das Tablet am Sterbebett einzuschalten um von ihren Lieben zuhause Abschied nehmen zu können. Allein die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft erhielt über 387.000 Euro und wurde dadurch über ein wirtschaftliches Tief in seiner Existenz erhalten.
Für sein einzigartiges Engagement wurde Rusch mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und der onkologische Arbeitskreis des Westküstenklinikums Heide ernannte ihn zu seinem Ehrenmitglied. Das Krebsberatungszentrum Westküste hat er mitgegründet und die Westküstenkliniken mit mehreren mobilen Sonographie-Geräten und Infrarot-Venen-Findern ausgestattet. Hinzu kommen spezielle Rollstühle für Adipositas-Patienten und viele andere teure und nützliche Hilfsmittel für unsere Kliniken. Hennig Ebsen von der Theatergruppe vom Burger Holzmarktfest berichtete zum Stichwort „Kulinarische Inklusion“: Viele Krebsbetroffene verlieren während der Behandlung ihren Kehlkopf, die Zunge, die Speicheldrüsen oder Teile der Speiseröhre und des Magens.
Dadurch geraten sie in ein gesellschaftliches Abseits, weil sie keine Restaurants etc. mehr aufsuchen können. Das möchte Rusch gemeinsam mit dem DEHOGA ändern. Er arbeite an einem Kochbuch für Hotels und Gaststätten, das derartig Krebsgeschädigten wieder eine Teilhabe am sozialen Geschehen ermöglicht, um sie vor Ausgrenzung und Depressi
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