Busfahrt auf der Elbe
Der diesjährige Tagesausflug des Dorfverschönerungsvereins Wöhrden führte die Teilnehmer gleich zu zwei besonderen Zielen: zum umgestalteten Flakbunker auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg und zu einer außergewöhnlichen Fahrt mit dem Schwimmbus auf der Elbe.
Schon die Besichtigung des Bunkers sorgte für staunende Gesichter. Viele fragten sich, wie es möglich sei, dass auf den neu geschaffenen Betondecken so viele Bäume und Sträucher gedeihen können. Die Antwort überraschte: Alle großen Pflanzen sind mit Seilen tief im Fundament verankert, während ein weit verzweigtes Netz aus Bewässerungsschläuchen für die nötige Versorgung mit Wasser sorgt. Als sich der Blick schließlich auf das Millerntor-Stadion öffnete, entfuhr manchem Besucher ein spontanes „Wie im Miniaturwunderland!“.
Nach einer gemeinsamen Mittagspause stand das zweite Highlight auf dem Programm: die Fahrt mit dem Schwimmbus. Nach einer gründlichen Sicherheitseinweisung nahmen alle 42 Mitreisenden ihre Plätze ein. Zunächst führte die Tour durch die HafenCity, begleitet von interessanten Erläuterungen. Anschließend setzte der Bus auf der Halbinsel Entenwerder in Rothenburgsort zur Wasserfahrt an: Er wechselte auf Propellerantrieb und glitt in die Norderelbe. Besonders spannend war die Information, dass für die Steuerung nicht nur ein Personenbeförderungsschein, sondern auch die Anerkennung als Hafenkapitän sowie ein Funkerzeugnis erforderlich sind – ein eindrucksvoller Beleg für die Vielseitigkeit dieser besonderen Fahrt.
Zurück an Land ließ die Gruppe den Tag bei Kaffee und Kuchen am idyllischen Rantzauer See ausklingen. Nach insgesamt elf erlebnisreichen Stunden erreichte der Bus wieder den Ausgangsort – und alle Teilnehmer kehrten zufrieden und voller neuer Eindrücke nach Hause zurück.
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