Der Tod gehört zum Leben
Gespannt warteten 30 Mitglieder und Gäste auf den Vortrag des Bestattungsinstituts Krause. Nach ein paar einführenden Worten des Sozialverbandsvorsitzenden Siegfried Lüdemann zu diesem doch nicht alltäglichen Thema begann die Bestattermeisterin Lea Hennig ihren Vortrag mit den unterschiedlichsten Arten der Bestattungen.
Sie berichtete unter anderem auch über die Reerdigung, die es bisher nur in Schleswig-Holstein gibt, da das Bestattungswesen Ländersache ist und die anderen Bundesländer diese Form der Bestattung ablehnen. Jeder Zuhörer hatte eine Tischvorlage, auf der vermerkt war, welche Dokumente und Papiere wichtig für den Bestatter sind.
Außerdem gibt es im Todesfall für die Hinterbliebenen eine Checkliste vom Bestattungsunternehmen mit den Dingen, die nicht vom Bestatter, sondern von den Angehörigen zu erledigen sind. Lea Hennig wies weiter auf sehr wichtige Details hin, wie zum Beispiel: Wer ist der Bezugsberechtigte bei einer Sterbegeldversicherung?
Auch eine Bestattungsvorsorge lässt sich über das Bestattungsinstitut festlegen und die Bestattung wird so im Sinne des Verstorbenen durchgeführt. Man hat die Möglichkeit, alles noch zu Lebzeiten bis ins kleinste Detail mit dem Bestattungsunternehmen festzulegen.
Alle Fragen der Zuhörer wurden von Lea und Katrin Hennig eingehend beantwortet. Doch für individuelle Fragen einzelner Personen bieten sie einen kostenlosen persönlichen Service nach Vereinbarung an. Da auch nach den ungefähren Kosten einer Bestattung gefragt wurde, gab es ein paar nicht belastbare Zahlen: etwa 3500 Euro See, 4000 Euro Wald und 5000–6000 Euro Friedhof.
Je nach Ausstattung der Bestattung mit anschließender Nachfeier kann die Trauerfeier natürlich im Kostenrahmen steigen. Nach einem kurzen Resümee bedankt sich der Vorstand mit je einem Blumenstrauß bei Kathrin und Lea Hennig. Der Beifall der Zuhörer bestätigte den interessanten Vortrag.
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