Ehrungen und Verabschiedungen
Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der FF Reinsbüttel begrüßte Wehrführer Tobias Gerbracht 20 der 27 aktiven Mitglieder. Zu den Gästen zählten der stellvertretende Amtsvorsteher Matthias Gawlik, die Bürgermeister Dirk Rathje und Tammy Wittmaack, Amtswehrführer Martin Rathje sowie ein paar Ehrenmitglieder. Nach der Begrüßung und dem Gedenken an die verstorbenen Kameraden stärkte man sich traditionell mit einer Spargelcremesuppe.
In seinem Jahresbericht blickte Tobias Gerbracht auf elf Einsätze im letzten Jahr zurück. Besonders der Öleinsatz beschäftigt die Wehr weiterhin, da noch immer Öl austritt und das ausgelegte Fließ regelmäßig erneuert werden muss. Lobende Worte fand er für die gute Dienstbeteiligung. Beim Aktionstag zur Mitgliederwerbung hätte man sich zwar mehr Zuspruch aus der Bevölkerung gewünscht, dennoch konnten mit Phillip Koch und Jan Barth zwei neue Kameraden aufgenommen werden. Zahlreiche Aus- und Fortbildungen auf Amts- und Kreisebene sowie Sonderdienste zur Objektkunde und der Aufbau eines Kleiderpools für den Löschverband Wesselburen-Land prägten das Jahr. Auch im Dorfleben zeigt sich die Feuerwehr stets präsent.
Kassenwart Hans-Jürgen Hennings stellte in seinem letzten Kassenbericht eine solide Finanzlage vor. Vorstand und Haushaltsplan wurden entlastet und beschlossen. Altersbedingt stellte sich Hans-Jürgen Hennings nicht erneut zur Wahl. Zum neuen Kassenwart wurde Alexander Kemper gewählt. Marco Schacht wurde als Gerätewart bestätigt, Haakon Rathje als Blockwart gewählt. Bei den Ehrungen wurde Oberfeuerwehrmann Marcel Reschke zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Matthias Oppermann erhielt das Brandschutzehrenzeichen in Silber für 25 Jahre Mitgliedschaft, Thorsten Hölck und Hans-Jürgen Hennings wurden für 40 Jahre mit dem Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet. Bürgermeister Dirk Rathje überreichte zudem Präsente der Gemeinde.
Hans-Jürgen Hennings, der an diesem Abend in die Ehrenabteilung überstellt wurde, blickte in einer Rede auf 40 Jahre Feuerwehrdienst zurück. Als er 1986 eintrat, habe man ihn gefragt, ob er „een poor swatte Gummistievel un ’ne düstere Büx“ besitze. Funkgeräte gab es nicht, „un denn weer ik meist de Melder - groot un fix op de Been“. Schmunzelnd erinnerte er sich auch an die damalige Einsatzkleidung: „De Helm glänzte, aver dat weer mehr Sweit as Lack.“ Seine Worte sorgten für viele Lacher und machten deutlich, wie sehr sich die Feuerwehr im Laufe der Jahre verändert hat. In den Grußworten dankten die Gäste den Kameraden für die stete Einsatzbereitschaft und blickten auf den Neubau des Multifunktionshauses, dessen Erdarbeiten bereits begonnen haben. „Dor sünd wi för de Tokunft good opstellt“, war man sich einig.
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