Erste Wierbek-Wanderung des Jahres
Ende April wanderten 17 Nordic Walker des Ostroher Sport Club, Sportfreunde des TSV Büsum und Gäste erstmals auf einer elf Kilometer langen Route mit einer zweifachen Querung der Wierbek. In diesem Jahr war es schon eine besondere Herausforderung. Im Vergleich zu den vergangenen Jahren war die Wanderstrecke doch gut doppelt so lang und es gab auf einem kurzen Teilstück keinen befestigten Weg.
Hans-Jürgen von Hemm organisierte und leitete diese sportliche Veranstaltung. Nach der Begrüßung der Wanderfreunde vor dem Dörpshus Ostroh` folgten Hinweise zu notwendigen Details und Sicherheitsbestimmungen. Das Wetter spielte insofern mit, als dass es trocken war. Frischer bis zum Teil stürmischer Wind aus westlicher Richtung und Temperaturen um 9 Grad Celsius waren schon eine kleine Herausforderung, die die Teilnehmerstärke jedoch nicht beeinträchtigte.
An besonderen Sehenswürdigkeiten und Geländepunkten auf der Strecke hielt der Sparten- und Übungsleiter der Ostroher Nordic Walker für die Teilnehmer wissenswerte Informationen bereit. Beim ersten Halt nach ein paar hundert Metern unter der über 200-jährigen Dorfeiche auf dem Dorfplatz „Unter den Eichen“ gab es Inputs auch über die neue Anlaufstelle der Kleinbahnstation.
Es ging weiter mit Rückenwind über dem Holmerdamm, über die Gemeindegrenze in den Heider Ortsteil Süderholm. Hier gab es Daten und Fakten zur Eingemeindung von Süderholm und Bennewohld. Weiter ging es über die Amtmann-Rohde-Straße, vorbei an den Gedenksteinen der ehemaligen Vorsitzenden des Sportangelvereins "Früh auf"-Heide, über den Mittelweg bis zur Torfbackkuhle Histour-Punkt (H17).
Die Strecke führte weiter über den Dorfweg, die Süderholmer und Bennewohlder Straße bis zur Wierbek-Brücke. Dort gab es dann eine kleine Stärkung und Details zur etwa sechs Kilometer langen Wierbek, die ein Quellbach der Broklandsau ist. Dann ging es gegen den Wind in westliche Richtung gen Ostrohe. Über den Vierruthendamm und ein Stauwehr auf der Gemeindegrenze zwischen Ostrohe und Süderholm, dem sogenannten „Martinssteg“, ging es weiterhin trockenen Fußes über den Ostermoorsweg zurück zum Dörpshus.
Die Teilnehmer pflegten während der Wanderung informative Gespräche und tauschten sich aus. Dabei wurde die blühende Natur von Flora und Fauna immer wieder bewundert und wahrgenommen. Nach elf Kilometern und drei Stunden wurde das Ziel wohlbehalten erreicht.
Zum Abschluss gab es bei Kaffee und Kuchen und weiteren Leckereien einen Erfahrungsaustausch zu den vielen Eindrücken der wunderschönen Natur mit weiteren Gästen der Nordic Walking-Sparte. Eine parallel laufende Bildershow gab dazu noch einige Erinnerungen und Anstöße.
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