Neues vom Förderverein Steinzeitpark
Der Förderverein des Archäologisch-Ökologischen Zentrums Albersdorf (AÖZA), besser bekannt als Steinzeitpark, blickte im Rahmen seiner Hauptversammlung auf ein arbeitsreiches Jahr zurück und stellte zugleich die Weichen für die Zukunft. Bei der Mitgliederversammlung im Museumsgebäude an der Süderstraße standen neben Ehrungen und Wahlen vor allem die vielfältigen Aktivitäten rund um den Steinzeitpark im Mittelpunkt.
Rund 50 Teilnehmer waren zur Versammlung erschienen, die von der Vorsitzenden Angela Schillalies eröffnet wurde. Nach einer Schweigeminute zu Ehren der verstorbenen Mitglieder würdigte die Vorsitzende das langjährige Engagement verdienter Mitstreiter des Fördervereins: Die ehemalige Vorsitzende Erika Drews sowie Ursel und Rainer Grohmann wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Besonders hervorgehoben wurde dabei auch die Bedeutung der sogenannten „Baustein“-Aktion, mit der in der Vergangenheit erfolgreich Spenden für den Museumsneubau eingeworben wurden.
Bei den anschließenden Wahlen gab es personelle Veränderungen: Raimund Donalies wurde zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Er ist dem AÖZA bereits seit mehr als zwei Jahrzehnten verbunden. Verabschiedet wird Gerhard Becker, der sich nicht für eine Wiederwahl zur Verfügung gestellt hat. Als Beisitzerin folgt Helga Siewert auf Anny Bock. Neuer Kassenprüfer ist Wolf-Christian Fink.
Ein Schwerpunkt der Versammlung lag auf den Planungen für das Jahr 2026. Besonders erfreut zeigten sich die Teilnehmer darüber, dass es wieder ein Steinzeit-Café gibt, das zunächst an Wochenenden und Feiertagen geöffnet ist. Perspektivisch soll das Angebot weiter ausgebaut werden.
Zahlreiche Aktionen und Angebote sind geplant: Neben bewährten Programmen wie dem Rentierlager oder Outdoor-Aktivitäten soll auch das Neandertalerlager unter Federführung von Werner Peifer neu belebt werden. Laut dem Leiter des Steinzeitparks, Dr. Rüdiger Kelm, melden sich mittlerweile auch ganze Schulen für Programme an und nicht nur einzelne Schulklassen. Mittlerweile laufen bereits die Vorbereitungen für ein besonderes Jubiläum: 2027 feiert der Steinzeitpark sein 30-jähriges Bestehen.
Dieter Höfer Alle Artikel von Dieter Höfer ansehen
Weitere Artikel