Großer Ansturm beim Seniorenfrühstück
„Gemeinsam genießen, klönen und in den Tag starten.“ Unter diesem stimmungsvollen Motto fand im Bürgerhaus Büsum im Swatten Weg 3 das erste Seniorenfrühstück statt. Die Resonanz auf die neue Veranstaltung war so überwältigend, dass die Veranstalter bei 44 Anmeldungen schweren Herzens einen Aufnahmestopp verhängen mussten – ursprünglich hatte man mit etwa 30 Gästen kalkuliert.
Die Seniorinnen und Senioren erwartete ein prall gefülltes Büfett. Da jede und jeder etwas beigesteuert hatte, bogen sich die Tische schier unter den selbstgemachten Leckereien. Einen feierlichen Rahmen erhielt der Morgen durch die Begrüßungsworte von Waltraud Sammler aus dem Organisationsteam, Bürgerhaus-Leiter Alexander Riek sowie Büsums Bürgermeister Oliver Kumbartzky.
Der Bürgermeister zeigte sich begeistert von der hervorragenden Organisation und hob die Bedeutung solcher Begegnungsorte hervor: „Das Bürgerhaus ist ein Ort, an dem Gemeinschaft im Alltag aktiv gelebt wird“. Ein besonderer Höhepunkt war die offizielle Enthüllung einer Stele für Demokratie, Erinnerung und Miteinander, geschaffen von Künstler Udo Rickel.
Das Kunstwerk versteht sich als sichtbarer Denkanstoß für Respekt, Toleranz und Menschenwürde. Es soll Besucher aller Generationen dazu anregen, innezuhalten und miteinander ins Gespräch zu kommen. Für den passenden musikalischen Rahmen sorgte das Quartett der „Delvtown Jazzmen“ unter Leitung von Herbert Haas mit schwungvollem Swing, Dixie und Blues. Ein herzlicher Dank galt Udo Rickel, der den Kontakt zur Band herstellte und deren Gage übernahm.
Das erste Seniorenfrühstück erwies sich als rundum geglückte Initiative, um Menschen zusammenzubringen und der Einsamkeit im Alltag entgegenzuwirken. Die Veranstaltung soll künftig regelmäßig stattfinden, voraussichtlich einmal im Monat. Die genauen Termine werden derzeit noch in Abstimmung mit der Leitung des Bürgerhauses geplant. Für dieses Jahr sind noch zwei weitere Treffen vorgesehen.
Mit im Organisationsteam aktiv und auch künftig als Ansprechpartnerin dabei ist Angelika Wüstenfeld-Schulz. Das Organisationsteam zeigt sich offen für Feedback, Kritik sowie neue Anregungen. Auch künftig gilt das bewährte Gemeinschaftsprinzip: Jeder bringt eine Kleinigkeit mit. Zudem steht eine Porzellan-Spardose als Teddybär für kleine Spenden bereit. So blicken alle Beteiligten voller Vorfreude auf viele weitere fröhliche Morgenstunden.
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