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Gemeinschaft bei Laternenschein


Neufeld · Kerstin Newe · 05.11.2025

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Gemeinsames Einstimmen auf den bevorstehenden Umzug.

"Ich geh mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir" - so wurde in Neufeld fleißig gesungen beim traditionellen Laternenlaufen durchs Dorf. Treffpunkt am frühen Abend war wieder einmal das Feuerwehrgerätehaus, wo unter der musikalischen Begleitung von Dorthe Bährs am Akkordeon mit Liedern wie "Kommt, wir wollen Laterne laufen" erst mal in den Abend eingestimmt wurde. Vor allem die Kinder der Speelkist Neufeld zeigten sich textsicher und hatten fleißig bunte Laternen gebastelt und Lieder geübt. Für alle anderen hatte das Team um Wiebke Balzereit Liederhefte vorbereitet - so stand einem gemeinsamen Singen nichts mehr im Weg.

Gut eingestimmt setzte sich der Laternenumzug, begleitet von Polizei und Neufelder Feuerwehr, in Bewegung und verwandelte das Dorf in ein strahlendes Lichtermeer - traditionell ein Symbol für Hoffnung und Gemeinschaft.  Zwischendurch gab es an verschiedenen Orten Pausen für weitere gemeinsame Lieder wie "Milli und Molli" oder "Weißt du wie viel Sternlein stehen", und selbst der kurzzeitig einsetzende Regen konnte der fröhlichen Stimmung wenig anhaben.

Ziel des Umzugs war dann die alte Schule im Zentrum des Dorfs, bei der die fleißigen Helfer der Gemeinde, des Schützenvereins und des Sportbootclubs schon alles für eine Stärkung mit Getränken und Bratwurst vorbereitet hatten. Vor allem die kleinen Laternenläufer versammelten sich um die Feuerschalen, um gemeinsam Stockbrot zu backen, und manch großer Laternenläufer saß dabei und half. Viele Eltern der Speelkist hatten Stockbrotteig zubereitet und die Erzieherinnen kümmerten sich um die vorbereiteten Stöcker. Es wurde gespielt, geklönt und die gemeinsame Zeit genossen. Das Laternelaufen war auch dieses Jahr wieder eine gute Gelegenheit, um die Vorfreude auf die bevorstehenden Wintertage gemeinsam zu erleben.