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Im sagenumwogenen Spreewald


Nordhastedt · Ute Anker · 06.09.2026

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Einkehr beim Froschkönig.

In diesem Jahr hatte der Sozialverband Nordhastedt zu einer fünftägigen Fahrt in den Spreewald eingeladen. Morgens um 6:00 Uhr startete die Gruppe Richtung Cottbus. Vor der Ankunft wurde noch ein Abstecher in die Schokoladen-Manufaktur Felicitas in Hornow gemacht. Ein familiengeführtes Unternehmen, das seit 1992 die belgisch-brandenburgische Schokoladentradition lebt.

Mit einem kleinen Film, bei einer Tasse Kaffee und kleinen Pralinen haben alle einen Einblick in die Handarbeit eines Chocolatiers erhalten. Am Ende konnten noch kleine Präsente erworben werden. Nachdem dann in Cottbus das Hotel bezogen wurde und der erste Tag zu Ende ging, stärkten sich alle an einem reichhaltigen Büfett.

Am zweiten Tag lernte die Gruppe mit einer Reiseleiterin die Stadt Cottbus kennen. Sie hat auf eine sehr kurzweilige und amüsante Art alles Wissenswerte über die Stadt und das Leben in der Lausitz erklärt. Anschließend ging es in den berühmten Branitzer Park, der von Fürst Hermann von Pückler-Muskau meisterlich gestaltet wurde. Weiter ging es dann nach Bad Muskau in den Park Fürst Pückler mit dem imposanten Schloss, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Am nächsten Tag ging es mit der Reiseleitung in die Lausitzer Seenlandschaft, wo sich der Naturwandel und die Strukturentwicklung auf eine einzigartige Weise begegnen. Wo einst Braunkohlerevier war, sind jetzt sanierte Uferpromenaden und neugeschaffene Häfen. Senftenberg bietet dafür ein beeindruckendes Beispiel.

Dann machte man sich auf den Weg zum Höhepunkt der Reise: in den Spreewald. Der Reiseleiter, auch der Wirt vom Lokal „Froschkönig“, begleitete die Gruppe und erzählte von der Entstehung des Spreewalds – einer der ungewöhnlichsten Kulturlandschaften Europas. Im Laufe des 20. Jahrhunderts wuchs das Angebot: Neben klassischen Kahn- und Paddeltouren entstanden Radwege, Wanderpfade und Ausflugsziele wie Moor- und Erlebnispfade.

1991 bekam der Spreewald den Status des UNESCO-Biosphärenreservats. Bei strahlendem Sonnenschein und ohne Mücken hieß es „Leinen los“ zu einer dreistündigen Kahnfahrt durch die verzweigte Flusslandschaft. Im Anschluß wurde im Froschkönig ein üppiges Spreewaldbüfett serviert. Es ging wieder ein wunderschöner Tag zu Ende.

Daraufhin ging es wieder Richtung Heimat. Unterwegs gab es noch einen kleinen Stopp beim „Gurken Paule“ in Lübben. Hier erhielten die Ausflügler noch einen fachkundigen Vortrag über die Verarbeitung der legendären Spreewaldgurke. Nach einer kleinen Verkostung der vielen verschiedenen Variationen konnten diese natürlich auch erworben werden. 

Eine wunderschöne Reise ging zu Ende, die wohl allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird.