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Turnier im Jugendwasserball


Meldorf · Sarah Bauer · 08.09.2026

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Das stolze U12-Wasserballteam.

Wie in jedem Jahr fuhren auch diesmal die Kinder der Meldorf Seals nach Hamburg zum Kiwi-Cup. Aufgrund der frühen Sommerferien fand das Jugendturnier nach den Sommerferien statt. Angemeldet waren viele Meldorfer, da dieses Turnier sehr beliebt ist.

Letztendlich wurden nach dem DSV-Training im kalten Wasser doch einige junge Seals krank, sodass am Ende nur sechs Kinder aus Meldorf und zwei aus Kiel dabei waren. Dies trübte jedoch nicht die Stimmung und alle freuten sich schon aufs Zelten, Wasserball- und Volleyballspielen und gemeinsames Toben. 

Nach der Turnierbesprechung stand schon bald das erste Spiel an gegen Fulda, die zum ersten Mal am Turnier teilnahmen. Die Einschätzung und Befürchtung der Trainerin bestätigten sich – das Team war stark und zudem mussten sich die Seals erstmal wieder zusammenfinden. So war das erste Viertel in der Meldorfer Verteidigung und im Angriff erstmal recht chaotisch, was sich jedoch bald besserte.

Trotzdem gewannen die Fuldaer mit einem recht hohen Ergebnis und wurden am Ende des Turniers auch zurecht Erster. Bei den nächsten beiden Spielen sah es dann schon ganz anders aus. Gegen den SV Poseidon und den ETV Hamburg, gegen die die U12-Seals in den letzten Jahren noch verloren, konnten zwei deutliche Siege mit zehn und fünf Seals-Toren eingefahren werden.

Dies war eine tolle Leistung, da das Meldorfer Team ja auch nur zwei Auswechselspielerinnen hatte. Den Abend genossen die Kinder mit Buddeln im Sand, Fußball und Volleyball sowie Kartenspielen. Am Sonntag standen dann noch zwei Spiele an. Am Morgen wurde gegen den HTB, den Gastgeber, gespielt. In den letzten Jahren gewann hier auch immer deutlich der Gegner. Diesmal gab es eine sehr knappe Niederlage für die Seals mit 4:9, bei der die Hamburger ordentlich für ihren Sieg arbeiten mussten.

Mittags folgte dann das letzte Match gegen den Vorjahressieger Potsdam, bei dem die Seals auch nur knapp mit sechs Toren Unterschied verloren. Insgesamt ergab sich damit ein starker vierter Platz und eine Steigerung gegenüber den letzten Jahren. Dies bestätigt die Beharrlichkeit in der Jugendarbeit in den letzten Jahren – die Seals freuen sich schon auf die kommende Saison und hoffen, dann auch in der Liga die verdienten Siege einzufahren.