Kampfkunst-Sommercamp
Die Kadgamala-Organisation empfing vor Kurzem über 30 Kinder zu ihrem Kampfkunst-Sommercamp in der Zentrale in Albersdorf. Für das Camp wurden die Räumlichkeiten der Kampfkunst-Organisation speziell vorbereitet. „Wir haben sieben Zimmer mit insgesamt 30 Betten eingerichtet, um den Kindern einen komfortablen Aufenthalt zu bieten“, erklärt Campleiter Joppe Lemmens.
Eine Woche lang waren die Kinder weit weg von zu Hause und hatten keinen Kontakt zu den Eltern. Am Ende war alles perfekt gelaufen und sowohl die Kinder als auch die Eltern waren stolz und zufrieden. Am Sonntag reisten die Teilnehmer an, bezogen ihre Zimmer und lernten die anderen Camp-Kinder kennen.
Auch die Campregeln waren ein wichtiger Bestandteil der Ankunftszeremonie. „Ohne Regeln geht es nicht“, sagt Joppe Lemmens und weiter: „Sie geben den Kindern Orientierung und helfen ihnen, sich im Camp zurechtzufinden.“ Täglich gab es mehrere Einheiten in Karate, Kickboxen, Yoga und Selbstverteidigung, sodass die Kinder ihren Wissenshorizont erweitern konnten.
Trotz des eher schlechten Sommerwetters in Dithmarschen – es gab oft Regen und Donner – nutzten die Kinder auch sonnige Momente, um draußen aktiv zu sein. Ein Ausflug in den Steinzeitpark mit Bogenschießen und Töpfern, ein Besuch im Albersdorfer Freibad, Spiele auf dem Sportplatz, ein gemütliches Lagerfeuer und eine Nachtwanderung durch den Bunker rundeten das Programm ab.
Nicht zu vergessen ist die soziale Komponente: „Natürlich gibt es bei 30 Kindern auch mal Reibereien, aber genau dafür ist ein Camp ideal. Kinder lernen, Konflikte positiv zu lösen. Wir stehen ihnen dabei zur Seite, wenn sie Unterstützung brauchen. Am Ende haben sie alle Situationen souverän gemeistert.“ Dabei entstanden neue Freundschaften zwischen jungen Kampfkünstlern aus ganz Schleswig-Holstein und Hamburg.
Zum Abschluss zeigten die Kinder eine coole Show für die Eltern, die begeistert applaudierten und die Kinder mit herzlichen Umarmungen belohnten. Joppe Lemmens betonte noch einmal, warum solche Camps so wichtig für die Entwicklung der Kinder sind: „Eine Woche medienfreie Zeit schadet garantiert niemandem.“
Mit den Worten „Herzlichen Dank, dass Sie uns das Wichtigste anvertraut haben – Ihr Kind“, verabschiedete sich Campleiter Joppe Lemmens. Sein Team und er freuen sich, dass die Kinder diese einmalige und wertvolle Erfahrung machen konnten.
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