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Förderung in der ETS-Region


Erfde · Ralf Tiessen · 12.04.2026

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Mit LEADER-Mitteln zeigt die Aktivregion, wie EU- und Landesmittel direkt vor Ort Wirkung entfalten.

Mit einer Gesamtförderung von rund 326.000 Euro stößt die Aktivregion Eider‑Treene‑Sorge (ETS) Investitionen von mehr als 665.000 Euro im ländlichen Raum an. Sechs Projekte in den Bereichen Sport, Tourismus, Bildung, Inklusion, Klimaschutz und Dorfgemeinschaft werden damit auf den Weg gebracht.

Die Mittel stammen aus dem Grundbudget der Aktivregion, das im Rahmen des EU‑Programms LEADER sowie der Landesförderung für ländliche Räume bereitgestellt wird. In Viöl entstehen zwei neue Padel-Tennis-Courts auf dem Gelände des Viöler Tennisclubs. Die Trendsportart soll Menschen aller Altersgruppen zur Bewegung motivieren. Die Anlage soll barrierearm gestaltet werden und steht nicht nur Vereinsmitgliedern, sondern auch Schulen, sozialen Einrichtungen und Gästen offen.

Der Dorfteich in Schwesing soll zu einer attraktiven Naturoase entwickelt werden. Geplant sind unter anderem barrierefreie Wege, ein Steg mit Aussichtsplattform, ein überdachter Aufenthaltsbereich, ein Grillplatz sowie Informationstafeln zu Flora und Fauna. Auch ökologische Aspekte spielen eine zentrale Rolle: Streuobstwiesen, Insektenhotels und naturnahe Flächen fördern die Biodiversität.

In der Gemeinde Börm wird ein Mehrgenerationenplatz geschaffen, der Menschen jeden Alters zusammenbringt. Der neue Platz kombiniert Spiel- und Bewegungsangebote für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren mit Sitzgelegenheiten und Begegnungsflächen. Ziel ist es, einen offenen und barrierearmen Treffpunkt zu schaffen, der die Dorfgemeinschaft stärkt, ehrenamtliches Engagement fördert und Raum für gemeinsame Aktivitäten bietet.

In der Gemeinde Lohe‑Föhrden entsteht der neue „Hörnerplatz“ als touristischer Rast‑ und Begegnungsort. Der Platz wird an bestehenden Radwegen eingerichtet und bietet Aufenthaltsmöglichkeiten, Orientierung und Service für Radfahrende und Gäste. Als Teil des touristischen Gesamtkonzepts am Ochsenweg wird der Hörnerplatz mit Informationsangeboten und einer guten Infrastruktur ausgestattet.

Das Michael‑Otto‑Institut im NABU-Bergenhusen modernisiert seinen Eingangsbereich und setzt gezielte Inklusionsmaßnahmen um. Ziel ist es, den Zugang zur Ausstellung barriereärmer und einladender zu gestalten. Ergänzt wird dies durch neue Informations‑ und Orientierungselemente für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Die Gemeinde Löwenstedt investiert in die Mobilität der Wald‑ und Naturgruppe der Kita Löwenstedt/Haselund. Gefördert wird die Anschaffung von zwei elektrisch betriebenen Kleinbussen, darunter ein barrierefreies Fahrzeug mit Rollstuhlrampe. Außerhalb der Kitazeiten sollen die Busse Vereinen und der Jugendarbeit zur Verfügung stehen.