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Mielebund verteidigt Titel


Meldorf · Maik Elmenthaler · 05.05.2026

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Die siegreiche Mannschaft: (von links) Simon Reichardt, Jendrik Reimers, Melvin Schatt, Thure Hinrichs, Yannes Runge und Lasse Wrage.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen hieß der BV Mielebund die Dithmarscher Boßelvereine und die Boßelgemeinschaft Wilstermarsch im Meldorfer Stadion zum Traditionswettbewerb „Goldene Boßel von Meldorf“ willkommen. Direkt im Anschluss an den Brückenlauf starteten jeweils die Sechsermannschaften der Vereine in der vorher ausgelosten Reihenfolge - Marne und Westerdeichstrich hatten ihre Teilnahme aufgrund personeller Engpässe leider abgesagt.

Lunden legte vor, musste aber bereits zwei Fehlwürfe, das heißt zwei Wertungswürfe außerhalb des Sektors, verkraften, die in der Gesamtweite unberücksichtigt blieben. Besser machte es der favorisierte Gastgeber als zweitstartende Mannschaft. Yannes Runge, Melvin Schatt, Simon Reichardt, Lasse Wrage, Jendrik Reimers und Thure Hinrichs blieben nicht nur ohne Fehlwurf, sondern legten mit einer Gesamtweite von 1201,50 Metern ein an diesem Nachmittag nicht mehr zu erreichendes tolles Ergebnis vor, das für den Mielebund zur Titelverteidigung führte.

Es blieben im weiteren Verlauf auch die Mannschaften der Wilstermarsch (903,00 Meter, 4. Platz), Eddelak (1.057,50 Meter, 3. Platz) und die Vereinigten Geestdörfer (1.167,50 Meter, 2. Platz) ohne Fehlwurf. Im Einzel lagen lange die drei Mielebündner Simon Reichardt, 210,50 Meter, am Ende Platz 4, Yannes Runge, 212,50 Meter, Platz 3, und Lasse Wrage, mit persönlicher Bestleistung von 215,50 Metern und dem Tageshöchstwurf von 76,00 Metern, am Ende Platz 2, vorn. Doch der Geestboßler Patrick Groth machte den Dreien noch einen Strich durch die Rechnung und ergatterte sich mit seiner Serie von 218,00 Metern den mittleren und damit 1. Platz auf dem Einzeltreppchen. Vorsitzender Kai Engel dankte den Teilnehmenden für einen tollen Wettkampf, überreichte den Siegern die Pokale und alle Anwesenden ehrten sie mit einem dreifachen „lüch op“.