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Nach 60 Jahren erneut vor der Schule


Marne · Johannes Witt · 22.04.2026

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Gruppenfoto vor der Reimer-Bull-Schule.

Vor der Reimer-Bull-Schule Marne trafen sich kürzlich 16 ehemalige Schüler und Schülerinnen der Klasse R 10a des Jahrgangs 1966 des Aufbauzuges Marne zum 60-jährigen Abschlussjubiläum. Begrüßt wurden die Erschienenen persönlich von der Schulleiterin Susanne Wischmeyer, die zunächst in einem der neueren Klassenräume detailliert über die Gemeinschaftsschule informierte. Ergänzend berichteten die Ehemaligen über ihren Berufsweg und ihren heutigen Wohnort. Viele Enkelkinder der Ehemaligen haben bereits die Reimer-Bull-Schule absolviert und wurden hier auch von zwei Söhnen eines Ehemaligen unterrichtet.

Beim anschließenden Rundgang durch das Schulgebäude hatten für viele Beteiligte insbesondere der Gebäudeteil der ehemaligen Hauptschule und des Aufbauzuges einen hohen Wiedererkennungswert und führten zu munteren Gesprächen über die alte Schulzeit. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto vor dem alten Schuleingang ging es in Fahrgemeinschaften zu Kaffee und Kuchen im Hause eines Schulkameraden. Lebhafte und ausführliche Gespräche waren nur schwer zu unterbrechen, sodass mit Zeitverzug der geplante Wechsel zum Skatclubmuseum in Marne folgte.

Unter fachkundiger Führung blickte die Gruppe auf die Museumsstücke und fand so manches Stück aus der eigenen Kindheit. Besondere Aufmerksamkeit fand der alte Herd aus der Küche des Heimathauses, das seinerzeit vom Ehepaar Gosch geführt wurde. Deren Tochter, die Teilnehmerin der Ehemaligenrunde war, hatte seinerzeit ihre Jahresarbeit am Aufbauzug über die soziale Einrichtung geschrieben und eine Abschrift dem Museum überlassen. Die Teilnehmer waren froh und dankbar, trotz Ferienzeit und Wochenende die aufschlussreichen Führungen in der Schule und im Heimatmuseum erlebt zu haben.

Nach dem Museumsbesuch trafen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum Essen in der Gaststätte Kelmendi. Viele Erinnerungen wurden wach, wodurch viele Geschichten und Anekdoten aus der Schulzeit, dem Berufs- und Familienleben und letztlich auch aus dem Altersruhestand fast kein Ende fanden. Für die letzten der Gruppe endete das Treffen nach einem kleinen Kneipenbummel spät in der Nacht. Die Ehemaligen beschlossen, das nächste Treffen nicht erst in zehn Jahren, sondern früher zu verwirklichen.