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Nachwuchsboßler erfolgreich


Kuden · Erhard Stollberg · 09.06.2026

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Das siegreiche Dithmarscher A-Team (von links): Jugendwart Jörn Rudolph, Leon Möller, Joshua Huuk, Lias Johannsen, Ole Reichert, Jakob Klinck und Josse Hinz.

Der Dithmarscher Boßelnachwuchs war beim Landesjugendboßeln auf Eiderstedt sehr erfolgreich. Die beiden Jugendwarte Jörn Rudolph (Kuden) und Marcel Bruhn (Wesselburen) hatten bei den vorherigen Ausscheidungen die richtigen „Riecher“ und stellten zwei schlagkräftige Sechsergruppen zusammen.

Und beide überzeugten mit ihren Leistungen. Sie leisteten sich keine Fehlwürfe und gewannen den A- und auch den B-Pokal. Lediglich die Einzelwertung wurde vom Eiderstedter Nick Voss mit 189 Metern vor Jakob Klinck von den Vereinigten Geestdörfern mit 176 Metern gewonnen.

Die Sieger in der Übersicht. A-Pokal: Dithmarschen 919 Meter vor Eiderstedt mit 831 und Norden mit 612,5 Metern. B-Pokal: Dithmarschen 738,5 Meter vor Eiderstedt mit 714,5 und Norden mit 451 Metern. Zum Dithmarscher A-Team gehörten Jakob Klinck, Lias Johannsen, Ole Reichert, Josse Hinz, Joshua Huuk und Leon Möller.

Das B-Team bildeten Rasmus Schlüter, Lukas Möhring, Thede Hehnke, Tim Ruge, Till von Hadel und Erik Degenhardt. Die Einzelsieger: 1. Nick Voss (Eiderstedt, 189 Meter), 2. Jakob Klinck (Dithmarschen, 176 Meter), 3. Tom Hennings (Eiderstedt, 157,5 Meter), 4. Lias Johannsen (157,5 Meter), 5. Ole Reichert (155 Meter), 6. Leon Möller (147 Meter), 7. Till von Hadel (145,5 Meter), 8. Joshua Huuk (145 Meter), 9. Lukas Möhring (140 Meter) und 10. Rasmus Schlüter (alle Dithmarschen, 138,5 Meter).

Beim abschließenden Feldkampf mit jeweils 16 Werfern zwischen den gastgebenden Eiderstedtern und Dithmarschen ging es sehr spannend zu. Zwar waren die Würfe der Dithmarscher weit, doch die flachen Würfe der Eiderstedter hatten viel Trüll und so zogen sie auch in Führung. Bei der Nummer 10 im ersten Durchgang bejubelten sie ein Schott.

Dieses mussten sie aber kurz vor dem Wechsel wieder einsetzen. Im zweiten Durchgang wechselte die Führung. Doch nach dem Schlusswurf von Jakob Klinck war nicht auf Anhieb erkennbar, wer gewonnen hatte. Doch nach dem Ausmessen hatten die Dithmarscher mit einem „Kiek ut“ von fünf Metern gewonnen.