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Ohne Helfer läuft nichts


Heide · Kurt-Ewald Finke · 10.06.2026

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Fleißige Helfer beim Heider Abend-Stadtlauf.

Viele Helfer und 144 Streckenposten sorgten für einen reibungslosen Ablauf beim 40. Abend-Stadtlauf Heide. Typische Aufgaben: Streckenposten, Verpflegung, Sanitätsversorgung oder Unterstützung im Start- und Zielbereich im MTV-Stadion. Marinekameraden und Reservisten waren mit Unterstützungskräften auch dieses Jahr dabei. Bereits eine Woche vor dem Stadtlauf trafen sich die Verantwortlichen und Vertreter von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, Deutschem Roten Kreuz, Johanniter-Hilfsdienst und Unterstützungskräften von Vereinen und Verbänden zu letzten Abstimmungsgesprächen.

Für die Marinekameradschaft (MK) nahm Vorsitzender Kurt-Ewald Finke an der Helfersitzung (traditionell Anfang Juni im Sportheim) zu letzten Abstimmungsgesprächen mit den Einsatzkräften teil. Das Organisationsteam des MTV Heide hatte die Details ausgearbeitet. Eine Veranstaltung in dieser Größenordnung wäre ohne Helfer nicht möglich. Viele helfende Hände werden benötigt, um so einen Lauf zu organisieren und durchzuführen, so Egenhard Busack vom MTV-Organisationsteam. Er organisiert seit über 40 Jahren den Heider Abend-Stadtlauf mit. Von Anfang an war er für den Streckenverlauf, die Laufstreckenvermessung sowie die Absicherung der Strecke verantwortlich. Für Egenhard Busack war der Jubiläumslauf der letzte im Organisationsteam. Er teilte ein letztes Mal die Ordner und Absperrposten an vielen Punkten der Strecke ein, die für die Sicherheit der über 3000 angemeldeten Laufbegeisterten sorgen. Die Marinekameraden und Reservisten stellten, wie in den Jahren zuvor, Arzt, Ordner im Stadion und für die Laufstrecke im Stadtgebiet Sperrposten.

Die offizielle Laufstrecke führte wieder kreuz und quer durch die Kreisstadt. Der Jubiläumslauf begann mit dem Wichtellauf (350 Meter) für die Kleinsten im MTV Stadion, gefolgt von dem „Jedermannslauf“ (fünf Kilometer) und dem Zehn-Kilometer-Lauf. Gestartet wurde in der Friedensstraße. Personalnot, so der Vorsitzende der Marinekameradschaft Heide, gibt es in vielen Vereinen. Die MK unterstützte den Stadtlauf und möchte zum Mitmachen ermutigen. Viele Vereine in Deutschland befinden sich in einer ernsten Personalnot. Vereine haben es immer schwerer Freiwillige für Aufgaben und für Großveranstaltungen Organisationsteams zu finden. Ein Umdenken in der Gesellschaft ist erforderlich, um ein starkes 'Wir-Gefühl' zu erzeugen und das Miteinander zu fördern. "Wir müssen umdenken", so Kurt-Ewald Finke, "die Probleme lassen sich nicht mit dem gleichen Denken lösen, das sie erschaffen hat. Ein 'Wir'-Gefühl zu erzeugen, ist ein Prozess, der durch gemeinsame Ziele, Werte und Erfahrungen gefördert wird."