Gewinner des Raubfischangelns
Zum ersten gemeinschaftlichen Raubfischangeln in diesem Jahr schwärmten 22 Petrijünger des Sportangelvereins „Früh auf“ Heide mit großen Erwartungen an die Vereinskuhlen im Süderholmer und Ostroher Moor aus, um mit toten Köderfischen oder künstlichen Ködern den Raubfischen, wie Hecht, Barsch oder Zander, nachzustellen.
In fünf Stunden wurden von den Kunstköder-Anglern und denen, die es mit totem Köderfisch beim Ansitzangeln versuchten, insgesamt 14 Hechte und 2 Barsche gefangen. „Das Fangergebnis zeigt, dass wir in unseren Vereinsgewässern einen gesunden Fischbestand haben. Unsere Gewässer sind mittlerweile auch als exzellentes Raubfischrevier bekannt,“ erklären die Sportwarte Stefan Rodenborg und Gerald Kautzinski.
Den schwersten Fisch, einen Hecht mit einem Gewicht von 7 Pfund und einer Länge von 86 Centimetern, konnte Rainer Erbar, der seinen Esox mit totem Köderfisch überlistete, ans Ufer ziehen. Bei den Köderfischanglern gewann Gerd Krohn, der gleich vier Hechte mit einem Gesamtgewicht von 5040 Gramm und einen Barsch von 270 Gramm überlistete. Nach ihm folgten Rainer Erbar und Tom Schmidt, mit einem Hecht von 2230 Gramm.
Bei den Kunstköderanglern siegte Stefan Rodenborg. Zwei Hechte mit einem Gesamtgewicht von 2820 Gramm sicherten ihm den Sieg vor Lars Dirks, der einen Hecht von 1270 Gramm und einen Barsch von 320 Gramm überlistete, sowie Joachim Claußen, der einen Hecht mit einem Gewicht von 1630 Gramm, angelte.
Von den Jugendlichen präsentierte Niklas Ehlers an der Waage stolz seinen Hecht von 1020 Gramm, den er mit einem Kunstköder zum Anbeißen reizte. Nun freuen sich die Fänger darauf, den gefangenen Fisch verzehren zu können. Bevor die erfolgreichen Angler geehrt wurden, stärkten und erwärmten sich die Angler an einer kräftigen Erbsensuppe und fachsimpelten dabei schon, wie sie die Räuber beim nächsten Raubfischangeln überlisten wollen.
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