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Tagesauflug in den Klützer Winkel


Wöhrden · Heinz-Jürgen Templin · 20.05.2026

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Warten auf den Bus.

Pünktlich um 8.00 Uhr machte sich die Siedlergemeinschaft Wöhrden auf den Weg zu ihrem diesjährigen Tagesausflug in den Klützer Winkel nach Boltenhagen. Der erste Vorsitzende Sven Salz begrüßte die Teilnehmenden herzlich, stellte das Tagesprogramm vor und wünschte allen einen erlebnisreichen Ausflug.

Der erste Zwischenstopp an einer Tankstelle in Mecklenburg-Vorpommern diente sowohl der vorgeschriebenen Lenkzeitpause des Busfahrers als auch einer kurzen Gelegenheit zum Durchatmen. Anschließend verließ der Bus die Autobahn und setzte die Fahrt über idyllische Landstraßen fort. Vorbei an weitläufigen Rapsfeldern erreichte die Reisegruppe die Kleinstadt Klütz mit ihren rund 3150 Einwohnern. Die Stadt, nur wenige Kilometer von der Ostseeküste entfernt und zwischen den Hansestädten Lübeck und Wismar gelegen, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem beliebten Urlaubsort entwickelt.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen führte die Rundfahrt weiter durch den Klützer Winkel und das Ostseebad Boltenhagen. Der Reiseleiter informierte kenntnisreich über die Geschichte und Besonderheiten der Region. Besonders beeindruckten die 290 Meter lange Seebrücke, die markante Steilküste sowie die Marina mit ihren 350 Liegeplätzen. Auch ein Blick in die Vergangenheit durfte nicht fehlen: Bereits 1803 ließ Graf von Bothmer in Boltenhagen den ersten Badekarren aufstellen und legte damit den Grundstein für das zweite Ostseebad Mecklenburgs nach Heiligendamm. Ein weiteres Wahrzeichen der Region ist das Schloss Bothmer. Die imposante Anlage entstand zwischen 1726 und 1731 und gilt mit ihrem weitläufigen Park als einzigartig in Mecklenburg. 

Nach dem traditionellen Kaffee- und Kuchenstopp trat die Reisegruppe die Heimfahrt an. Der Tag war geprägt von vielen Eindrücken und immer wieder wurde die Nähe der Region zu Schleswig-Holstein thematisiert. Während der Rundfahrt war sogar das Maritim-Hotel in Travemünde deutlich zu erkennen. Müde, aber zufrieden dankte Vorsitzender Sven Salz dem Busfahrer für die sichere Fahrt und verabschiedete die Teilnehmenden mit den besten Wünschen für den Heimweg.