Wechsel an der Spitze des Rotary Clubs
Mit dem offiziellen Wechsel von Volker Witt zu Thomas Winter als Präsident des Rotary Clubs Heide endete ein engagiertes rotarisches Jahr und es begann zugleich ein neues mit frischem Elan und klaren Zielen. In einem kurzen Rückblick würdigte Volker Witt die Arbeit des vergangenen Jahres – neben der Rotary Osterlotterie, bei der in diesem Jahr 70.000 Euro zugunsten der Dithmarscher Jugendarbeit ausgeschüttet wurden, lagen besonders zwei Projekte dem scheidenden Präsidenten und dem gesamten Club am Herzen.
Zum einen das Rotary-Schwimmprojekt, mit dem der Club sozial benachteiligten Kindern aus der Region kostenlose Schwimmkurse ermöglicht. „Wir möchten mit diesem Angebot dazu beitragen, Leben zu retten. Gerade hier an der Nordseeküste ist sicheres Schwimmen keine Nebensache, sondern essenziell“, betonte Volker Witt. Das Projekt wurde mit großem ehrenamtlichem Einsatz umgesetzt – von Clubmitgliedern und externen Unterstützern gleichermaßen. Ein zweites wichtiges Projekt des vergangenen Jahres war die finanzielle Unterstützung des Meldorfer Hospizes. Zusammen mit dem Rotary Club Brunsbüttel und Rotary International gelang es, 30.000 Euro Spendengelder zu organisieren, eine großartige Gemeinschaftsleitung.
Nach der feierlichen Ämterübergabe bedankte sich der neue Präsident Thomas Winter bei seinem Vorgänger sowie dem gesamten Vorstandsteam für das Vertrauen und die bereits zugesagte Unterstützung. Seine Antrittsrede hielt er bewusst kurz. Sein Motto für das rotarische Jahr 2025/26 lautet: „Nach innen die Freundschaft vertiefen, nach außen Spuren hinterlassen.“ Dieses Motto beschreibe das Selbstverständnis von Rotary auf zwei Ebenen: Zum einen geht es um die Pflege der Gemeinschaft im Club, um Vertrauen, Wertschätzung und persönlichen Austausch – gerade in einer Zeit, in der echte Verbundenheit oft zu kurz kommt. „Ein lebendiger Club lebt von aktiver Freundschaft“, so Thomas Winter. Zum anderen steht das Motto für das aktive Wirken nach außen: gesellschaftliches Engagement, konkrete Projekte und sichtbare Beiträge zum Gemeinwohl. Thomas Winter erläutert: „Wir wollen als Club nicht nur intern gut funktionieren, sondern auch gesellschaftlich etwas bewegen – und dabei Spuren hinterlassen, die bleiben.“
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