- ANZEIGE - Arbeiten an der Zeitung der Zukunft

Boyens Medien ehrt wieder langjährige Mitarbeiter im Stadttheater


Von Stefan Schmid

Heide – Dank und Auszeichnung für besondere Treue zum Medienhaus: Am Mittwochabend ehrte Boyens Medien acht Mitarbeiter für 10- und 25-jährige Zugehörigkeit zum Unternehmen.

Ins weihnachtlich geschmückte Stadttheater hatten Inken und Sönke Boyens die Mitarbeiter zur traditionellen Feier vor Weihnachten eingeladen. Mit dabei waren auch wieder zahlreiche ehemalige Betriebsangehörige, die mit ihrem Kommen die nach wie vor bestehende enge Verbundenheit zu ihrem ehemaligen Arbeitgeber zeigten. Zum ersten Mal waren auch Beschäftigte von Boyens direct mail in Marne anwesend. An dem Abend wurden fünf Mitarbeiter in den Ruhestand verabschiedet.

Bevor es an das reichhaltige und delikate Büffet ging, das von der Gastronomen-Familie Böhe stilvoll angedeckt wurde, nutzte Sönke Boyens die Gunst der Stunde für eine aktuelle Situationsbeschreibung der Mediengruppe. Die Entwicklung steht ganz im Zeichen der voranschreitenden Digitalisierung in allen gesellschaftlichen Bereichen.

Vor 20 Jahren habe sich die Branche zum ersten Mal Gedanken über die Digitalisierung gemacht, so Boyens. Seitdem sei viel passiert: Die großen Internetkonzerne wie Google und Facebook sowie Global Player wie Microsoft und Apple hätten in den vergangenen Jahren die weltweite Vernetzung vorangetrieben, die aus dem Alltag eines Jeden gar nicht mehr wegzudenken ist – vom fast schon alles könnenden Smartphone bis zur App für den Kühlschrank.

Auch die Medienwelt wird davon in all ihren Ausprägungen erfasst. „Unser Haus hat sich weiter präpariert, um den Wandel der Medienlandschaft zu meistern“, betont Boyens. Gleichwohl stehe man erst am Anfang einer Entwicklung, von der man zurzeit nur vage erahnen könne, wo sie genau hinführt. Und: „Die Geschwindigkeit der Entwicklung nimmt zu“, sagte der Verleger.

Aus dem Grund sei Boyens Medien mit voller Kraft dabei, die Zeitung der Zukunft für das Unternehmen zu erarbeiten. Damit beschäftigt sich eine „Kreativgruppe“, erläuterte Boyens. „Diese Gruppe entwickelt gemeinsam mit Experten neue Produkte und Maßnahmen, die unser Haus im nächsten Jahr anfängt, umzusetzen. Dazu werden auch Meinungen von Experten, Lesern, Anzeigenkunden und Nichtlesern berücksichtigt.“ Deshalb sei eine Marktbefragung geplant, um zu erfahren, was die Menschen in der Region in Zukunft wollen.

Aus Sicht von Boyens bestehen für regionale Medienhäuser wie Boyens Medien trotz der Übermacht der Internetgiganten große Chancen. Voraussetzung sei aber, Mut zu haben, sich den Veränderungen zu stellen. „Und man muss sich darauf einlassen, alles Alte in Frage zu stellen“, betonte der Verleger, der seine Ausführungen mit einem klaren Bekenntnis abschloss: Als Eigentümer seien er und seine Schwester bereit, den Wandel voranzutreiben – und dies erwarte man auch von den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ohne die der Aufbruch in die Zukunft nicht geht.

V  Für zehn Jahre Betriebszugehörigkeit zu Boyens Medien wurden an dem Abend Barbara Bertelsen, Philipp Dreeßen, Jennifer Hoops, Mathias Itau, Bert Pusch und Marion Reimers mit dem silbernen Ehrenzeichen des Unternehmens ausgezeichnet. Das goldene Abzeichen für 25-jährige Zugehörigkeit erhalten Britta Hinrichs und Dörte Kromrei. In den Ruhestand wurden Rosemarie Bluhm, Hermann Böttiger, Gerd Diestelkamp, Ingeborg Gebhardt und Hartmut Tamcke verabschiedet.

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