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Boyens Medien Entenparade endet mit Ehrung der Sieger


Heide (mat) Hunderten von Kindern in ganz Dithmarschen hatte die Aktion unzählige Stunden Bastelspaß beschert, am Ende standen 29 kleine Kunstwerke. Die Boyens Medien Entenparade zum 150-jährigen Jubiläum des Medienhauses ist beendet.

Am Schluss gab es noch einmal strahlende Gesichter, denn für drei der insgesamt 29 teilnehmenden Dithmarscher Kindergärten hat sich die Teilnahme besonders gelohnt – ihre Beiträge wurden von unseren Lesern sowie einer fachkundigen Jury zu den Siegern gekürt. Vertreter der Hennstedter Kita Lummerland, der Familienbildungsstätte Meldorf und der Büsumer Kita Hoppetosse konnten diese Woche aus der Hand von Verleger Sönke Boyens Schecks im Gesamtwert von 1000 Euro entgegennehmen.

Die Entenparade war Teil des Boyens Medien Cup. Die Aufgabe der teilnehmenden Kitas bestand darin, eine Ente möglichst kreativ und fantasievoll zu verzieren. „Man kann an den Resultaten sehen, dass die Kinder Spaß an der Teilnahme hatten“, freute sich Boyens, der auch zu der dreiköpfigen Jury gehörte. Er bedauerte, dass die abschließende Siegerehrung Corona-bedingt lediglich in kleinem Rahmen stattfinden konnte. „Das hatten wir eigentlich anders geplant. Trotzdem hat die Entenparade große Resonanz gefunden.“

Eine Urkunde und 200 Euro für den dritten Platz nahm Daniela Böning von der Hennstedter Kita Lummerland entgegen. Deren Ente „Lukas“ mitsamt Lokomotive und Anhänger war der voluminöseste Wettbewerbsbeitrag. „Wir sind ein Haus der Forscher. Das Preisgeld werden wir in weiteres Ausrüstungsmaterial investieren“, berichtete Böning.

Die Ente „Fame“ der Familienbildungsstätte Meldorf erreichte den zweiten Platz, wofür es 300 Euro gab. Laut Yvonne Wagner und Klaus-Peter Hagge spiegelt das Resultat die Interessen der Kinder wider. Ganze Landschaften, in denen Mini-Trecker bei der Arbeit sind, lassen sich auf dem Pappmaché-Körper der Ente finden, die Flügel haben den Umriss des Kreises Dithmarschen.

Einen starken maritimen Bezug lässt der Siegerbeitrag erkennen. „Wir haben gemeinsam überlegt, was wir machen wollen, und unsere Kinder sind total Nordsee-verbunden“, sagte Christina Heldt von der Büsumer Kita Hoppetosse, nachdem sie den Scheck über 500 Euro entgegennehmen konnte. Dass ihr „Kapitän Brombeere“ es nach ganz oben aufs Siegertreppchen schaffen würde, damit hatte Heldt allerdings nicht gerechnet. Nun soll die seefahrende Ente einen Ehrenplatz in der Kindertagesstätte erhalten.

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