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Die Legende von der Weihnachtsgurke


Heide In den USA ist es ein weitverbreiteter Brauch, die sogenannte „Christmas Pickle“ als letztes Weihnachtsbaumschmuckstück etwas versteckt in die Zweige zu hängen. Wer sie zuerst findet – nicht unbedingt einfach, da sie farblich gut getarnt ist –, der erhält ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk und viel Glück im kommenden Jahr.

Bis heute halten es viele Amerikaner für einen urdeutschen Brauch, sich eine gläserne Gewürzgurke in den Weihnachtsbaum zu hängen – schließlich lieben die Deutschen Tradition, Weihnachten und saure Gurken. Hierzulande ist die Sitte um die Gurke allerdings kaum bekannt. Alles nur Marketing oder tatsächlich durch deutsche Auswanderer importierter Brauch? Ganz wird die Herkunft wohl nie geklärt werden, es gibt aber verschiedene mögliche Szenarien zur Erklärung:

So sagt man beispielsweise, dass die Menschen im Spreewald, wo Gurken traditionell angebaut und eingelegt werden, einst so arm waren, dass sie nichts anderes an ihren Baum hängen konnten, und Emigranten nahmen diese Erinnerung dann mit nach Amerika.

Eine weitere Herkunftstheorie besagt, dass es zu Beginn des 20. Jahrhunderts vielen Familien finanziell nicht möglich war, jedem Kind ein Weihnachtsgeschenk zu machen. Deshalb erhielt nur jenes, welches die Gurke zwischen den Zweigen des Baumes entdeckte, ein kleines Geschenk.

Eine andere Theorie legt nahe, dass es sich bei der Geschichte um eine kluge Geschäftsidee handelt. So sollen bereits in den 1840er Jahren deutsche Glasbläser aus Thüringen angefangen haben, Ornamente in Form von Früchten und Nüssen zu fertigen – darunter auch die Gurke. Frank Winfield Woolworth, Gründer der gleichnamigen Kaufhauskette, war davon so angetan, dass er beschloss, diesen Glas-Christbaumschmuck nach Amerika zu importieren und in seinen Geschäften zu verkaufen. Damit sich der neu geschaffene Weihnachtsschmuck besser verkaufen ließ, dachte er sich eine rührende Geschichte von deutscher Tradition aus, es hat ja auch funktioniert.

Das sind nur drei der möglichen Geschichten, welche nun wirklich stimmt, wird wohl nie ganz geklärt werden können. Wenn Sie die Tradition auch bei sich einführen wollen, mit welcher Geschichte auch immer, Ihnen aber noch die passende Gurke fehlt, finden Sie diese in den Scheller Boyens Buchhandlungen. In einem hübschen Glas, auf dem ihre Geschichte erzählt wird und mit Holzwolle sicher verpackt, ist die Weihnachtsgurke (je 14,95 Euro) das perfekte Geschenk für die schönste Zeit des Jahres.

Scheller Boyens Buchhandlungen

Friedrichstr. 4, Heide

Tel. 0481/72303

Alleestr. 32, Büsum

Tel. 04834/2302

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