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Westküstenkliniken erhalten erneut DEKRA-Siegel

Heide/Brunsbüttel Qualität wird bei den Westküstenkliniken groß geschrieben. Daher lassen sich die Kliniken regelmäßig von unabhängigen Experten überprüfen – mit Erfolg. In diesem Jahr erhielten die Westküstenkliniken zum zweiten Mal das DEKRA-Siegel für Patientensicherheit.

Björn-Ola Fechner und Janine Schipneswki lassen sich den frischen Nordseewind um die Nase wehen. Um über ihre Arbeit zu informieren, haben der Leiter des Qualitätsmanagements und die Beauftragte für Patientensicherheit an den Westküstenkliniken auf dem Dach der Heider Klinik zum „Helideck-Talk“ Platz genommen.

Der „Helideck-Talk“ ist der Videopodcast der Westküstenkliniken auf YouTube und dreht sich dieses Mal um das Thema „Patientensicherheit“.

Björn-Ola Fechner und Janine Schipnewski sehen zufrieden aus. Denn die beiden Qualitätsexperten können ein positives Fazit hinsichtlich der Qualität in den Westküstenkliniken ziehen. Alleine bis Mitte des Jahres hatten die WKK-Qualitätsmanager*innen sechs verschiedene Fachbereiche der Klinik von unabhängigen Expert*innen überprüfen und erfolgreich rezertifizieren lassen.

Neben dem Brustkrebszentrum mussten sich die Teams des Darmkrebszentrums inklusive Gastroenterologischer Praxis, des Endoprothetik-Zentrums, der Überregionalen Stroke Unit, das Diabeteszentrum und des Wirbelsäulenspezialzentrums dem regelmäßigen Qualitätscheck unterziehen. Dazu kommen Fachleute aus anderen Kliniken in die Westküstenkliniken kontrollieren, ob die strengen Vorgaben der Fachgesellschaften auch eingehalten werden.

„Wir haben mehr als 20 Bereiche und Fachgebiete zertifiziert“, erzählt Björn-Ola Fechner und erklärt: „Die Zertifikate sind eine Orientierung für Patientinnen und Patienten, um Qualität zu erkennen. Gleichzeitig sind sie in einigen Fällen wie der Schlaganfalleinheit Voraussetzung dafür, dass wir überhaupt in solchen Fällen die Behandlung durchführen dürfen.“

Entsprechend streng sind die Prüfer bei ihren Besuchen in der Klinik.

Eine besondere Herausforderung stellt in diesem Zusammenhang neben der Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2015 in einigen Fachbereichen aber die DEKRA-Zertifizierung dar. Denn für das „DEKRA-Siegel Patientensicherheit“ werden nicht einzelne Fachabteilungen, sondern beide Standorte der Westküstenkliniken in Gänze einer Kontrolle unterzogen. Der Anforderungs-Katalog ist streng und hat den Umfang eines guten Buches.

„Um das Siegel zu erhalten, müssen eine Reihe von Vorgaben erfüllt werden, die ganz konkrete Auswirkungen auf die Sicherheit der Patient*innen haben“, erklärt Fechner. „Dazu gehören neben den Vorschriften für das OP- und Eingriffsmanagement auch Sicherheitsvorkehrungen im Bereich der Arzneimittel, Therapiesicherheit, der Pflege, des Risikomanagements, der Hygiene, des Entlassungsmanagements und der Kommunikation.“

In diesem Jahr hatten sich die Westküstenkliniken dieser Prüfung als eine der wenigen Kliniken im Bundesgebiet bereits zum zweiten Mal unterzogen. Das erste Mal bekamen die Westküstenkliniken das Siegel 2019.

„Die Corona-Pandemie hatte dabei keine Auswirkungen. Die Prüfer lobten die zahlreichen Maßnahmen für die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten“, freut sich der Leiter des Qualitätsmanagements, Björn-Ola Fechner. „Sie hoben aber ganz besonders das hohe Bewusstsein bei den Beschäftigten für das Thema Patientensicherheit hervor. Sicherheit steht eben nicht nur auf dem Papier sondern wird auch gelebt.“